Samuel Bellscheid gewinnt WM-Bronze

Samuel Bellscheid gewinnt WM-Bronze


Bei den Kadetten-Weltmeisterschaften in Zagreb (Kroatien) gewinnt Samuel Bellscheidt in der Gewichtsklasse bis 65 kg die Bronzemedaille.

Im kleinen Finale bezwang Bellscheidt den Chinesen Bin Xu mit  8:2 Punkten und sichert sich nach EM-Silber in diesem Jahr nun auch WM-Bronze.

Herzlichen Glückwunsch!

Der Kampf um WM-Bronze gegen China


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Brief vom DRB an die DRL

Sehr geehrte Damen und Herren,

hier finden Sie einen Brief, der heute per Mail und Post an die DRL versandt wurde zu Ihrer Kenntnisnahme.

Bitte hier anklicken:

>>Brief-DRB-DRL

Die Bundesligavereine werden direkt vom zuständigen VP Ralf Diener informiert.Adidas shoes | balerínky

Kadetten-WM in Zagreb

Kadetten-Weltmeisterschaften 2018 in Zagreb

> Ergebnisse und Live Stream

 

Ergebnisse Freistil

48KG: Julien Zinser Platz 14
65KG: Joshua Knosp Platz 13
80KG: Joshua Morodion Platz 8
92KG: Johannes Meyer Platz 5

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Diskussion DRB und DRL aus Sicht eines Bundesligisten

SV Wacker Burghausen Abteilung Ringen

Aus aktuellem Anlass möchte ich, als Abteilungsleiter der Abteilung Ringen des SV Wacker Burghausen, zu der Diskussion um die Rückkehr der 5 DRL Vereine in die DRB Bundesliga Stellung nehmen.
Es gab in den Jahren von ca. 2010 bis 2016 ein ständig weiter fortschreitendes auseinanderdriften der an den Bundesligen teilnehmenden Verein. Dies war vor allem der Finanzkraft einzelner Vereine geschuldet. Dass man dies den Vereinen, nicht aber dem DRB vorwerfen kann sehe ich als selbstverständlich an. Es ist müßig darüber zu diskutieren, ob gutes Vereinsmanagement verbunden mit Finanzkraft an sich positiv oder negativ ist. Da gibt es nur eine Meinung. Aber der „Klassenunterschied“ innerhalb einer Liga wurde einfach zu extrem. Auch die Ausbildung und das heranführen von jungen Sportlern war bei der Leistungsstärke sehr schwer möglich. Die Jugendförderung wurde teilweise (auch bei uns) vernachlässigt. Vereine aus der zweiten Liga wollten oder konnten ganz einfach nicht aufsteigen. Sieben Vereine wollten auf Grund der Übermacht der großen sechs, in die zweite Liga zurück. Oftmals wurde, nicht zuletzt deshalb, bei Treffen der Vereine im Rahmen von DRB Veranstaltungen von den Vereinen die Gründung einer eigenen Liga diskutiert.
2016 haben die 5 der DRL zugehörigen Vereine beschlossen eine eigene Liga, die DRL, zu gründen. 2017/18 wurde diese „Liga“ erstmals durchgezogen.
Viele andere Vereine haben sich ebenfalls mit dieser Thematik beschäftigt. Von diesen sind über 20 Vereine zu dem Entschluss gekommen, dass ein Dialog wesentlich sinnvoller ist als eine Konfrontation bzw. ein offener Bruch von Vereinen und Sportlern mit dem eigenen Verband. Es wurden Gespräche der Vereine mit dem DRB geführt und ein neuer Bundesligaausschuss gewählt der die Vereine im Verband vertritt. Der DRB war und ist seitdem als sehr kooperativer Partner seiner Vereine aufgetreten. Hier haben sich gerade die dafür verantwortlichen Funktionsträger im DRB sehr offen um direkte Kommunikation mit Ausschuss und Vereinen gekümmert und sind auf Vorschläge eingegangen.
Um eine Wiederholung der Ausuferung der finanziellen Diskrepanz zwischen den Vereinen zu vermeiden, wurde erst eine Budgetgrenze eingeführt und nunmehr in der neuen Saison auf Vorschlag des Bundesligaausschusses, also der Vereine, ein Punktesystem. Ich sehe die Liga durch die offene Zusammenarbeit zwischen DRB und den Vereinen auf einem sehr guten Weg. Wir sollten und werden diesen zusammen weitergehen.
Ich bin überzeugt und habe es in Aschaffenburg am 23.06.2018 selbst von 22 anwesenden Vereinsvertretern, von 24 gemeldeten Bundesligisten vernommen, dass dies auch die Überzeugung der überwiegenden Mehrheit der Vereine ist. Es ist an der Zeit, dass alle Ihre Einstellung zu dieser Thematik auch öffentlich kundtun und in Zukunft gemeinsam eine starke Basis für das Mannschaftsringen in den DRB Bundesligen bilden.
Von den anwesenden DRL Vertretern hätte ich ein Konzept erwartet, das nicht nur dem DRB sondern selbstverständlich auch den Vereinen einen Vorschlag zur Wiedereingliederung der DRL Vereine in die DRB Bundesliga vorstellt. Grundsätzlich gibt es dazu anzumerken, dass aus meiner Sicht weder der Verband noch die Vereine etwas gegen vernünftige Vorschläge auf Verbesserung und Innovation im deutschen Mannschaftsringen haben, aber dazu bedarf es konkreter Grundlagen. Eine durch Sponsoren unterstützte Liga die sich selbst vermarktet ist ja an sich eine sehr gute Idee. Aber ich erwarte dazu als Vereinsvertreter ein ausgearbeitetes Finanzkonzept mit Angabe der Größenordnung von möglichen Sponsorengeldern zum Betrieb dieser Liga. Ebenso wichtig ist die Absicherung der Sponsorengelder über langfristige Bürgschaften.
Die Regelung von Verbandsabgaben, ein akzeptabler Vorschlag eines Grundlagenvertrags zwischen Liga und Verband. All das und vieles mehr ist fundamental wichtig für eine derartige Vereinbarung zwischen Verband und einer eigenständigen Liga.

Der DRB hat seine „roten Linien“ für Gespräche klar formuliert.
Dies sind z.B.:
Anerkennung der Vorgaben des BMI und des DOSB, Bewertungskriterien des DOSB für den Leistungssport, Freistellung der Kaderathleten für Turniere, Lehrgänge und Ausbildung im Rahmen der Förderstruktur des DRB.
Anerkennung der Regelwerke der UWW u. a., Anerkennung der internationalen und nationalen Wettkampfregeln, Anerkennung des für die nächste Saison erarbeiteten Punktesystems, Anti-Doping-Ordnung, Transfer-Finanzordnung und Quotenregelung für ausländische Ringer.
Anerkennung des DRB als Dachverband und Ansprechpartner der UWW, des BMI und des DOSB, Ausbildung der Kaderringer inkl. Logistik und Organisation in der Verantwortung des DRB
Anerkennung und Förderung des Nachwuchskonzeptes, Aus-und Weiterbildung der Trainer sowie deren-Lizenzierung, Aus- und Weiterbildung der Kampfrichter, Einbindung der LO und der Vereine.

Was ist bitteschön daran so verwerflich, dass man das nicht akzeptieren kann. Es gibt wie in allen anderen Sportarten auch Regelwerke die es einzuhalten gilt. Über diese kann man sich nicht hinwegsetzen bzw. diese diskutieren.
Während des letzten Treffens in Aschaffenburg wurde z.B. von den Vertretern der DRL klar gesagt, dass sie an Vereinbarungen mit der UWW nicht gebunden sind. Man solle gemeinsame Lösungen erarbeiten. Eine gemeinsame Lösung zu erarbeiten setzt aber grundlegend voraus, gewisse Grundlagen und Gegebenheiten einfach zu akzeptieren. Ich sehe den „schwarzen Peter“ auf jeden Fall absolut nicht beim DRB. Wenn Lösungen für eine für alle Seiten wünschenswerte Einigung im deutschen Ringen kommen sollen; ist eindeutig die DRL am Zug etwas Fundiertes vorzulegen.

Zu der von der DRL gestarteten Umfrage und der Veröffentlichung der Auswertung möchte ich noch folgendes anmerken:

– Wenn mich jemand fragt, ob ich Gebühren an die UWW abführen möchte, dann sage ich ganz klar nein. Verbandsabgaben gibt es jedoch in allen Sportarten. Dadurch wird u.a. die internationale Organisation unseres Sports mitfinanziert.

– Hat der DRB Hoheit über die Terminplanung? Wer sonst soll bitte eine Planung die sich an nationalen und internationalen Lehrgängen und Meisterschaften orientieren muss, ausarbeiten?

– Wer soll die Regelhoheit besitzen: DRB oder die Vereine?
Wie stellt man sich das vor? Die Vereine bestimmen die Gewichtsklassen, die Punkteverteilung, die Kampfzeit, Umgang mit Passivität, angeordnete Bodenlage usw.?
Da werden sich unsere Kaderathleten bedanken.

Ebenso verhält es sich mit vielen weiteren Punkten dieser „anonymen Umfrage“.
Aus den Ausführungen vieler Teilnehmer in Aschaffenburg habe ich aufgenommen, dass sie sich an der Umfrage gar nicht beteiligt haben. Von vier Vereinen habe ich das schriftlich vorliegen. Jetzt lese ich, dass sich angeblich doch 21 Vereine beteiligt haben. Das erstaunt mich doch etwas.
Auf jeden Fall kann ich den Sinn einer, mit solch einseitigen Fragen gespickten Umfrage; nicht nachvollziehen. Ebenso die dazugehörige Auswertung. An gemeinsamen Lösungen mit anonymen Meinungen zu arbeiten ist wenig zielführend.

Ich hoffe, dass sich die Verantwortlichen der DRL und der aktuell zughörigen Vereine, deren Mannschaften und Vertreter jahrelang die Bundesliga mit hervorragendem Sport und gutem Marketing bereichert haben, dazu durchringen können, die grundlegenden Voraussetzungen zu akzeptieren und dem DRB ein vernünftig ausgearbeitetes Konzept zu präsentieren. Dies wäre im Sinne des Ringens, der Sportler, der Vereine und nicht zuletzt unseres Verbandes mehr als wünschenswert. Eine weiter andauernde Spaltung der Spitzenvereine im Mannschaftsringen schadet dem Ansehen unserer Sportart und somit im Endeffekt auch der Weiterentwicklung unserer Sportler.

Jürgen Löblein
Abteilungsleiter Ringen
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Hinweis Information des DRB

Chronik der Gespräche zwischen DRB und DRL nach dem 16.05.2018

Ergänzung zur Pressemitteilung vom 25.06.2018 und Mitgliederinformation

Die Veröffentlichung der DRL vom 27.06.2018 und das am 29.06.2018 veröffentlichte „ExklusivInterview“ spiegelt die selektiven Wahrnehmungen des Geschäftsführers (GF) der DRL wider und ist gleichzeitig eine Fortsetzung einer Serie bewusster Streuung von Informationen, welche nicht den tatsächlichen Fakten entsprechen. Wir sehen es daher als erforderlich an, unsere sachliche Pressemitteilung vom 25.06.2018 durch die Offenlegung des zeitlichen Ablaufes und um die belegbaren Inhalte des jüngsten Meinungsaustausches zwischen DRB und DRL zu ergänzen.

Am 16.05.2018 hat in München ein Gespräch über eine mögliche künftige Zusammenarbeit zwischen DRB und DRL stattgefunden. Dort wurde unmissverständlich – u.a. anhand einer Tischvorlage durch den Sportdirektor des DRB J. Zamanduridis – dargelegt, dass verschiedene Positionen des DRB durch die Einbettung des DRB in das Sportförderkonzept von BMI und DOSB sowie die Zugehörigkeit zur UWW unverhandelbar sind und sich hieraus „rote Linien“ für eine Zusammenarbeit mit der DRL ergeben. Diese „roten Linien“ wurden von GF Scheu im Gespräch auch akzeptiert. Ferner wurde durch den DRB-Vertreter ebenfalls unmissverständlich klargestellt, dass die seitens der DRL erwünschte Rückkehr unter das Dach des DRB ein klares Konzept voraussetzt.

Am 18.05.2018 hat M. Scheu dem DRB seine Gedanken und sein Konzept zur Zukunft des Ligabetriebes schriftlich nachgereicht. Dies erfolgte anhand einer Kopie der Power-PointPräsentation (Kapitel 3) aus dem Jahre 2016, anhand welcher die DRL seinerzeit ihr Konzept zum künftigen Mannschaftsringen präsentiert hat. Sportdirektor J. Zamanduridis hatte daraufhin telefonische Kontakte mit den Herren Scheu und Dr. Oberacker (SV Germania Weingarten), in welchen er übermittelte, dass die unveränderten alten „Visionen“ keine Grundlage für zielführende Gespräche bzw. Konzepte bilden können.

Am 23.05.2018 hat der DRB vereinbarungsgemäß der DRL den Entwurf einer gemeinsamen Presseerklärung zur Prüfung überlassen.

Am 26.05.2018 hat Dr. Ralph Oberacker dem Sportdirektor schriftlich avisiert, dass man dem DRB in Kürze eine korrigierte PM und ein Konzept überlassen will. Das Avis war mit dem Zusatz – „Ich hoffe, es passt.“ – versehen. Am 30.05.2018 hat die DRL dem DRB eine geänderte PM überlassen. Die Änderungen betrafen die vom DRB als unverzichtbaren Essentials bezeichneten Punkte, welche durch weiche Formulierungen ersetzt wurden. Die Änderungen wurden damit begründet, dass die diversen Streichungen durch die DRL Verhandlungen in jede Richtung offenlassen. Das von Dr. Oberacker avisierte Konzept wurde bis heute nicht übermittelt. Am 04.06.2018 hat der Sportdirektor des DRB der DRL einen erneuten schriftlichen Vorschlag unterbreitet, welcher die zwangsläufig unverhandelbaren Positionen wieder enthalten hat. In den neuen Vorschlag wurde ergänzend aufgenommen, dass der DRB in Bereichen, in denen er keinen zwingenden Restriktionen unterliegt, bei weiteren Verhandlungen zu Zugeständnissen bereit ist.

Am 05.06.2018 hat der DRB-Vorstand in einer Mail an die DRL und ihre Vereine eine Einladung zur Fortsetzung der gemeinsamen Gespräche – unter Einbeziehung der Vertreter der aktuellen Bundesligavereine – in Aschaffenburg ausgesprochen. Diese Einladung ging gleichzeitig an die Vereine der DRB-Bundesliga. In der Einladung wurde der DRL und ihren Vereinen vorgeschlagen, dass der DRL die Möglichkeit gegeben wird, ihre Vorstellungen über ein künftiges Zusammenwirken von DRB und DRL den Vereinen direkt zu übermitteln. Dabei wurden der DRL und ihren Vereinen die
unverhandelbaren Positionen des DRB nochmals schriftlich übermittelt. Nachdem die Mails unbeantwortet blieben, hat der Sportdirektor des DRB die offenen Antworten beim GF der DRL angemahnt. Dabei zeigte sich dieser verwundert und erklärte, dass er keine Mails erhalten habe.

Am 06.06.2018 erfolgte eine Rückmeldung von M. Scheu mit dem Inhalt, dass die fraglichen Mails in seinem Spam-Ordner gelandet seien. Seine Antwortmail enthielt jedoch keinerlei Erklärungen zu den offenen Fragen bezüglich der gemeinsamen PM und zur Einladung des DRB.

In der taggleichen Rückantwort teilte der Generalsekretär des DRB der DRL sodann mit, dass – der DRB nicht mehr bereit ist die wirren Spielchen mit zu spielen, – der DRB das Projekt „gemeinsame Pressemitteilung“ aufkündigt, – der DRB um Antwort bittet, ob die DRL und ihre Vereine die DRB-Einladung für den 23.06.2018 annimmt; diese Bitte wurde mit der Aufforderung verbunden, dass die DRLVertreter ihre Vorstellungen einer Zusammenarbeit mit dem DRB den Vereinsvertretern direkt übermittelt. Die darauffolgende Antwort der DRL enthielt keine Antworten auf die Erklärungen des DRB und seine Bitten. Es wurde lediglich von Missverständnissen gesprochen („Email ist im Spamordner gelandet.“). Eine konkrete Beantwortung der offenen Fragen ist unterblieben. Eine erneute Mail des Generalsekretärs K.M. Dittmann an den GF der DRL, in welcher die offenen Fragen nochmals aufgelistet wurden, blieb von der DRL unbeantwortet.

Am 23.06.2018 sind sodann 22 von 24 Bundesligavertreter der Einladung des DRB gefolgt. Seitens der DRL waren lediglich deren GF und die Vertreterin der KSV Ispringen GmbH unangemeldet zu Gast. Die Erwartungen der Bundesligavereine über die Ausführungen der DRL zu deren Vorstellung über eine mögliche Zusammenarbeit wurden mangels Vortrag neuer Ideen gänzlich enttäuscht. Die Ausführungen von Herrn Scheu beschränkten sich auf Verweise auf deren bereits durchgefallenes Konzept aus dem Jahre 2016. Die Enttäuschungen der DRB-Vereine wurden durch die Tatsache verstärkt, dass keinerlei neue Ideen verkündet wurden, obwohl die DRL unmittelbar vor der Sitzung bei den DRB-Vereinen – ohne Kenntnissetzung des DRB – eine umfangreiche Fragebogenaktion durchgeführt hat, welche nach eigenem Bekunden der DRL eine große Resonanz gefunden hat. Vor diesem Hintergrund war es nicht verwunderlich, dass Stimmen laut wurden:

„Für was sind wir nach Aschaffenburg gekommen?“ Oder „Der DRB hat eine funktionierende Bundeliga. Auf was warten wir noch!“

Dem ist nichts hinzuzufügen. Vielmehr verbleibt eine Reihe von offenen Fragen. Angeführt von der Frage, warum legt die DRL kein Konzept zu ihrer Absichtserklärung – „Wir wollen zurück unter das Dach des DRB“ – vor? Ist nicht der einst Abtrünnige und nunmehr angeblich Rückkehrwillige in einer Bringschuld?

Und inwiefern kann von einem Rückkehrwillen gesprochen, wenn der GF Scheu wörtlich auf die Frage nach dem Umgang mit den UWW-Gebühren ausführt: „Uns ist klar, dass die Zahlung der UWW-Gebühren für eine Anerkennung durch den DOSB wichtig ist. Aber mit der UWW haben wir nichts zu tun. Wenn eine DRL GmbH zu mir kommt und sagt, die Gebühren sind unrechtmäßig, dann stehe ich als Geschäftsführer der DRL sicher nicht dafür ein.“

Am 01.07.2018 veröffentlichte die DRL schließlich auf ihrer Homepage die Ergebnisse der „Umfrage unter den Bundesligavereinen“. Diese lässt nicht nur jegliche Eingangserläuterung vermissen, sondern führt nicht einmal aus, wie viele Bundesligavereine tatsächlich an der Umfrage teilgenommen haben sollen. Die zur Veranschaulichung aufgeführten Statistiken gehen von einem Gesamtstimmenvolumen von 21 Vereinen aus. Nach unserem Kenntnisstand haben mindestens vier Bundesligisten an dieser Umfrage nicht teilgenommen.


Erklärung der Vereinsvertreter im Bundesligaausschuss

Im Januar 2016 stand die 1. Bundesliga durch überzogenes Erfolgsstreben und ruinöses Finanzgebaren vor einer Zerreißprobe. Der Zwang „da“ mitzuhalten, hat große und mittelgroße Vereine an den Rand der Pleite getrieben, sie resignieren und „aussteigen“ lassen und so manchen möglichen Aufsteiger in Angst versetzt, ins Oberhaus zu müssen. Dieser Meinung unseres geschätzten Sportfreundes, Klaus Angermann, schließen sich die Vertreter der Vereine im Bundesligaausschuss uneingeschränkt an. Die noch im Januar 2016 vorhandene vermeintliche Solidarität der damals noch 39 Vereine zählenden Bundesliga, ist in der Folge recht schnell zerbröselt. Einerseits haben sich nach eigenem Bekunden der DRL „die besten fünf Vereine“ vom Ligabetrieb des DRB abgespalten, andere Vereine haben sich aus sportlichen oder finanziellen Gründen in untere Klassen zurückgezogen, so dass 2017/2018 nur noch 21 Vereine in einer regional gegliederten einstufigen Bundesliga an den Start gingen. Dieser Entwicklung gilt es Einhalt zu gebieten. Dies kann allerdings nur gelingen, wenn wir genügend Vereine finden, welche auf solider Basis eine nachhaltige Vereinspolitik sowohl in sportlicher als auch in finanzieller Hinsicht betreiben. Aufgabe des Verbandes ist es, entsprechende Regeln und Leitlinien festzulegen, welche einen attraktiven Wettbewerb ermöglichen. Ein erster Schritt zu einer größeren Chancengleichheit wurde mit der Einführung des Punktesystems realisiert. Ein System, welches von Verbands- und Vereinsvertretern gemeinsam entwickelt wurde und die einstimmige Zustimmung im Bundesligaausschuss fand. Vereine und Landesorganisationen sollten anerkennen und akzeptieren, dass eine Gemeinschaft zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit Regeln braucht. Auch Regeln, welche gegebenenfalls den eigenen Vorstellungen und Interessen entgegenstehen. Rechte und Nutzen die der Einzelne aus der Gemeinschaft bezieht bedingen auf der anderen Seite auch Pflichten gegenüber der Gemeinschaft. Das Verhalten der DRL-Verantwortlichen in der Vergangenheit wie auch in der jüngsten Zeit zeigt, dass die Ziele und Vorstellungen der DRL mit den Zielen und Vorgaben des DRB nicht einhergehen. Dies manifestiert sich nicht zuletzt im konzeptlosen Vortrag von M. Scheu anlässlich der Aschaffenburger Zusammenkunft. Wir empfehlen daher dem Vorstand des DRB die Verhandlungen mit der DRL abzubrechen. Eine Rückkehr der DRL-Vereine in die Bundesliga ist – auch nach dem deutlichen Mehrheitsbeschluss der Bundesligavereine – nur auf sportlichem Wege und unter Anerkennung der geltenden Regeln möglich.

Die Vereinsvertreter im Bundesligaausschuss des DRB Baris Baglan Christian Ganter Ulrich Leithold Hilmar Rehlinger Georg Steiner

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INTERVIEW mit Anna Schell

INTERVIEW mit Anna Schell

von Claudia Pauli


Foto: Kadir Caliskan

Bereits seit 18 Jahren vom Ringkampfsport fasziniert

Bei den Deutschen Meisterschaften 2018 der Männer im freien Stil und der Frauen in Aschaffenburg (22. bis 24. Juni) gewann Lokalmatadorin Anna Schell (RLZ Aschaffenburg) den Titel in der Gewichtsklasse bis 68 kg, indem sie die Olympiateilnehmerin von Rio 2016 und Top-Favoritin auf den Gewinn der Goldmedaille, Maria Selmaier (KSC Motor Jena), im Finalkampf schulterte.

Damit gelang ihr ein perfektes Comeback nach einer mehrmonatigen Verletzungspause aufgrund eines Kreuzbandrisses. Erst Ende April hatte Anna Schell einen ersten Wettkampftest nach der Zwangspause absolviert. Die nationalen Titelkämpfe waren ihr erstes „großes Turnier“ nach überstandener Verletzung.

Claudia Pauli aus dem Media-Team des Deutschen Ringer-Bundes (DRB) sprach mit der 24-Jährigen über den von vielen Ringkampfsportbegeisterten als „sensationell“ bezeichneten Sieg im DM-Finalkampf sowie über ihre Karriere ganz allgemein.

Claudia Pauli: „Sie trainieren nicht allein in Aschaffenburg und wohnen dort, sondern stammen sogar aus Aschaffenburg?“

Anna Schell: „Ja, ich bin in Aschaffenburg geboren.“

Claudia Pauli: „Gerade vor eigenem Publikum den Titel zu holen, muss ein tolles Gefühl sein. Ist dies Ihr erster Turniersieg bei den Deutschen Meisterschaften der Frauen gewesen?“

Anna Schell: „Nein, mein zweiter. Ich habe 2016 meinen ersten DM-Titel bei den Frauen geholt, damals war Maria aber nicht dabei.“

Claudia Pauli: „Wie ist Ihr Sieg in diesem Jahr zustande gekommen? Blicken Sie doch noch einmal auf die betreffende Szene zurück …“

Anna Schell: „Sie hat einen Angriff gestartet, ich habe gekontert und sie dann geschultert.“

Claudia Pauli: „Wie sind Sie eigentlich zum Ringen gekommen?“

Anna Schell: „Mein Bruder hat früher auch gerungen. Ich bin dann einfach mal zum Training mitgegangen und es hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich dabeigeblieben bin.“

Claudia Pauli: „In welchem Verein haben Sie mit dem Ringen begonnen?“

Anna Schell: „Beim KSV Bavaria Waldaschaff.“

Claudia Pauli: „Und wann war das?“

Anna Schell: „Das war im Jahr 2000, also vor 18 Jahren.“

Claudia Pauli: „Da war das Frauenringen ja noch relativ in den Anfängen begriffen … Was fasziniert Sie am Ringen?“

Anna Schell: „Ich mag die Abwechslung, die damit verbunden ist – auch was die Trainingsinhalte betrifft. Wir haben Laufeinheiten, Krafteinheiten und Matteneinheiten. Ich freue mich immer, wenn ich etwas, das ich in den Einheiten davor gemacht habe, umsetzen kann.“

Claudia Pauli: „Haben Sie etwas, das Sie besonders gerne im Training machen, oder eine Technik, die Ihnen besonders liegt?“

Anna Schell: „Der Beinangriff außen ist meine Spezialtechnik, würde ich sagen.“

Claudia Pauli: „Sie trainieren im Ringer-Leistungszentrum Aschaffenburg. Wer sind Ihre Trainer?“

Anna Schell: „Peter Weisenberger und Jens Gündling.“

Claudia Pauli: „Wie sieht bei Ihnen eine ‚typische Trainingswoche aus? Wie viele Trainingseinheiten kommen zusammen?“

Anna Schell: „Ich habe pro Woche zwischen zehn und zwölf Trainingseinheiten, also meistens vormittags und nachmittags Training.“

Claudia Pauli: „Das ist ja ein enormes Pensum! Wie lässt sich der Leistungssport mit Ihrer beruflichen Karriere verbinden?“

Anna Schell: „Das klappt sehr gut, da ich der Sportfördergruppe der Bayerischen Bereitschaftspolizei angehöre. Wir haben jeweils vier Monate Ausbildung in der Phase, wo wenige Wettkämpfe anstehen – also von Oktober bis Januar. Von Februar bis Ende September sind wir für den Sport komplett freigestellt.“

Claudia Pauli: „Was waren aus Ihrer Sicht Ihre bislang größte Erfolge?“

Anna Schell: „Platz zwei bei der Kadetten-EM 2010, Platz zwei bei der U23-EM 2015 und 2016 und Platz drei bei einem Olympia-Qualifikationsturnier 2016.“

Claudia Pauli: „Wohin soll es sportlich noch gehen? Was sind Ihre Ziele? Die Olympischen Spiele …?“

Anna Schell: „Ja, schon die Olympischen Spiele …“

Claudia Pauli: „Wäre das auch schon für Tokio 2020 realistisch oder eher erst für Paris 2024?“

Anna Schell: „Durchaus schon für 2020. Aber ich muss schauen, weil ich nun in einer anderen Gewichtsklasse antrete, in der ich international noch keine Wettkämpfe bestritten habe. Vorher bin ich in der Gewichtsklasse bis 75 kg gestartet.“

Claudia Pauli: „Trainieren Sie eigentlich auch mit Männern? Ich kann mir vorstellen, dass ansonsten nicht genügend Trainingspartner auf Ihrem Niveau zur Verfügung stehen.“

Anna Schell: „Ja, ich trainiere auch mit Männern. Ansonsten wären wir zu wenige.“

Claudia Pauli: „Der Leistungssport nimmt zwangläufig viel Raum ein. Ist Ihr Tag ziemlich ‚durchgetaktet‘ oder bleibt zwischendurch auch noch Zeit für Aktivitäten darüber hinaus?“

Anna Schell: „Mein Tag ist zwar in der Tat ziemlich ‚durchgetaktet‘, aber manchmal habe ich auch nachmittags frei. Dann gehe ich ins Schwimmbad, an den See, treffe mich mit Freunden etc.“

Claudia Pauli: „Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg!“

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Pressemitteilung zum Treffen der DRB Bundesligavereine mit Vertretern der DRL

Pressemitteilung zum Treffen der DRB Bundesligavereine mit Vertretern der DRL


RINGENAuf Einladung des DRB-Vorstandes trafen sich am 23.06.2018 in Aschaffenburg DRB-Vorstand, Vertreter der Bundesligavereine und Vertreter der DRL zu einem gemeinsamen Gespräch. Ziel war es, den DRL Vereinen den direkten Dialog mit den DRB Bundesligavereinen und eine Annäherung zwischen DRB und DRL zu ermöglichen.

Gekommen waren die Mitglieder des DRB-Vorstandes und des Bundesligaausschusses sowie 22 Vertreter der 24 DRB Bundesligavereine. Seitens der DRL waren nur der DRL- Geschäftsführer und die Vertreterin der KSV Ispringen GmbH der Einladung des DRB gefolgt.

Die anwesenden Vereinsvertreter, ebenso wie die Vertreter der DRL, kamen zunächst darin überein, dass ein sachlicher Gesprächston und persönliche Wertschätzung die Grundvoraussetzung für eine konstruktive Zusammenarbeit sind.

Eine weitergehende Annäherung kam jedoch nicht zustande.

Die DRB-Bundesligavereine kritisierten, dass von Seiten der DRL weder praktikable Konzepte vorgelegt wurden, noch eine klare Positionierung zu wesentlichen Fragestellungen erfolgte. Es wurde nicht einmal klar, unter welchem Regelwerk gerungen werden soll, und wie das übergreifende Marketingkonzept einer Premiumliga aussieht. Das von der DRL -nochmals als Verhandlungsbasis- vorgelegte Ligenkonzept aus dem Jahr 2016 sei jedenfalls nicht praktikabel und lasse neuere Entwicklungen der DRB Ligenstruktur außer Betracht. Die Vertreter sprachen sich dafür aus, dass weitere Gespräche nur auf Basis abgesteckter roter Linien zielführend sein können.

Die DRL beharrte auf einer streng basisdemokratischen Vorgehensweise. Wenn die Mitglieder z.B. die Zahlung der UWW-Gebühren ablehnen, hat die DRL kein Vetorecht gegen die Entscheidungen ihrer Mitglieder.

Die DRB Bundesligavereine sprachen sich sodann geschlossen dafür aus, das Votum aus der Bundesligatagung in Darmstadt aufrechtzuerhalten. Eine Rückkehr der DRL-Vereine unter das Dach des DRB kann nur auf dem sportlichen Weg erfolgen. Die angestoßenen Neuerungen im DRB- Ligenkonzept, im Besonderen die neue Punkteregelung, sollen sich in der kommenden Saison bewähren können.

Weiteren Gesprächen mit der DRL standen die DRB Bundesligavereine aufgrund des Verlaufs der bisherigen Gespräche skeptisch gegenüber.

Der Bundesligaausschuss soll die Entscheidung der DRB Bundesligavereine am kommenden Samstag, den 30.06.2018, der Delegiertenversammlung in Bad Mergentheim vorlegen.

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Erfreuliche Entwicklungen

Erfreuliche Entwicklungen

Deutsche Meisterschaften Männer Freistil und Frauen vom 22. bis zum 24. Juni in Aschaffenburg


Von Claudia Pauli

Eine perfekte Organisation von Ausrichter RWG Mömbris/Königshofen, großer Jubel um eine Lokalmatadorin und hoffnungsvolle Auftritte des Nachwuchses: Die Deutschen Meisterschaften 2018 der Männer im freien Stil und der Frauen in Aschaffenburg (22. bis 24. Juni) boten bei hervorragenden Rahmenbedingungen nicht allein in sportlicher Hinsicht etliche Höhepunkte, sondern auch emotional.

Insbesondere der Schultersieg von Anna Schell (RLZ Aschaffenburg) über die Olympiateilnehmerin von Rio 2016 und Top-Favoritin auf den Gewinn der Goldmedaille im 68-kg-Limit, Maria Selmaier (KSC Motor Jena), im Finalkampf sorgte bei den Zuschauern in der f.a.n. frankenstolz arena für Begeisterung. Erst Ende April war Anna Schell – nach einer mehrmonatigen Zwangspause aufgrund eines Kreuzbandrisses – ins Wettkampfgeschehen zurückgekehrt, die Deutschen Meisterschaften vor „ihrer Haustüre“ waren ihr erstes großes Turnier nach der schweren Verletzung. „Das war ein perfektes Comeback! Dass sie das – auch vom Kopf her – geschafft hat, ist bemerkenswert. Vor eigenem Publikum war der Druck besonders groß. Sie hat den Titel mehr als verdient – sie ist eine der fleißigsten Athletinnen“, sagte Patrick Loës.

Aus Sicht des Bundestrainers Frauen im Deutschen Ringer-Bund (DRB) waren die Finalkämpfe insgesamt „richtig interessant und auf hohem Niveau“. „Wir haben teilweise gesehen, dass sich die jungen Athletinnen schon an die etablierten Frauen herangekämpft haben – oder dass sie sie sogar geschlagen haben. Es gab durchaus einige Überraschungen in den Finals“, so Patrick Loës. Er blickte daher bereits optimistisch in die Zukunft: „Wir haben eine gute Truppe, wenn man in Richtung Olympia 2020 und 2024 denkt. Das macht Hoffnung!“

Nicht unbedingt so, wie es von vielen erwartet worden war, verlief etwa der Finalkampf in der Gewichtsklasse bis 57 kg, den Sandra Paruszewski (AV Germ Sulgen) gegen Laura Mertens (AC Ückerath) für sich entschied. „Das war bei Weitem der beste Kampf, den ich bisher von Sandra gesehen habe. Mit ihren Mitteln hat sie darin alles rausgeholt. Sie hat einen großen Leistungssprung gemacht“, lobte Patrick Loës die neue Deutsche Meisterin.

Einen engen Kampf erlebten die Zuschauer auch im 53-kg-Limit, der – wie der Finalkampf in der Gewichtsklasse bis 50 kg – ein „Generationenkampf“ war. Bis zum Schluss war sowohl für die Titelverteidigerin, Nina Hemmer (AC Ückerath), als auch für die junge Herausforderin Annika Wendle (ASV Altenheim) der Sieg möglich. Letztlich setzte sich die erfahrene Olympiateilnehmerin von Rio 2016, Nina Hemmer, mit 6:2 Punkten durch und holte damit ihren insgesamt vierten DM-Titel. „Beide haben gut gerungen. Annika schiebt von unten. In dieser Gewichtsklasse ist die Konstellation sehr positiv: Hier gibt es Konkurrenz, die sich gegenseitig pusht. Mehrere Athletinnen können sich hier international etablieren“, meinte Frauen-Bundestrainer Patrick Loës.

Im 50-kg-Limit schulterte Jaqueline Schellin (TV Mühlacker) im Finalkampf ihre erst 19 Jahre alte Gegnerin Lisa Ersel (SV Luftfahrt Ringen), die ebenfalls eine starke Leistung bot und den Kampf bis zu diesem Zeitpunkt offen gestaltet hatte.

Überlegen hingegen agierte Luisa Niemesch (SV Weingarten) in der Gewichtsklasse bis 62 kg. Die 22-Jährige, die ebenfalls bei den Olympischen Spielen in Brasilien zum deutschen Team zählte, kürte sich verdient zur Deutschen Meisterin. Nach ihrer Operation am Ellbogen präsentierte sie sich – nicht zuletzt mental – in hervorragender Verfassung und dominierte in ihrer Gewichtsklasse das Geschehen. 2017 hatte Luisa Niemesch im 58-kg-Limit triumphiert.


Foto: Iris Bauer

Foto: Iris Bauer

Aline Focken hat geheiratet

Ganz souverän erkämpfte sich auch Aline Rotter-Focken (KSV Krefeld) den DM-Sieg, die in der Gewichtsklasse bis 76 kg ihrer Favoritenrolle im Nordischen Turnier (fünf Teilnehmerinnen) absolut gerecht wurde. Der Leistungsunterschied zu ihren Kontrahentinnen war teilweise extrem groß. „Aline gehört zur erweiterten Weltspitze. Ihre neue Herausforderung wird sein, den Schritt von 69 zu 76 kg zu machen“, erläuterte Patrick Loës.

Als der erste DM-Kampf 2018 der 27-Jährigen aufgerufen wurde, stutzte ein Großteil der Zuschauer in der f.a.n. frankenstolz arena: Der Doppelname „Rotter-Focken“ war ihnen unbekannt. Am 28. Mai heiratete die Olympiateilnehmerin von 2016 und amtierende Vizeweltmeisterin (jeweils im 69-kg-Limit) ihren langjährigen Lebensgefährten Jan Rotter, ebenfalls Mitglied der deutschen Nationalmannschaft im Ringen. Die Trauung fand im baden-württembergischen Trieberg statt, wo ihr Ehemann herkommt und wo sie seit dem vergangenen Sommer mit ihm lebt. Am 2. Juni folgte eine große Feier bei Aline Rotter-Fockens Familie in Krefeld (Nordrhein-Westfalen) – mit einer freien Trauung und vielen Gästen, gerade auch aus dem Ringen. „Wir hätten gerne noch mehr Leute eingeladen … Die Feier war richtig toll“, blickte die Weltmeisterin von 2014 strahlend zurück.

„Ich dachte mir, wenn ich meinen Namen komplett ablege, erkennt mich niemand mehr. Ich wollte aber trotzdem, dass wir beide denselben Namen haben. Daher habe ich mich für den Doppelnamen entschieden. Es ist noch ein bisschen ungewohnt …“, so Aline Rotter-Focken.

Seit ihrem Wohnortwechsel vor rund einem Jahr trainiert die Weltklasseathletin nicht mehr am Bundesstützpunkt in Dormagen, sondern an jenem in Freiburg. Sie sei aber regelmäßig zuhause, um den Kontakt zum Stützpunkt in Dormagen, zu den Trainern etc. zu halten, sagte Aline Rotter-Focken, die auch nach dem Umzug weiterhin für ihren Heimatverein KSV Krefeld bei Wettkämpfen antritt. Beruflich hingegen veränderte sich die 27-Jährige: Seit Januar 2018 fungiert sie als Gesundheitsmanagerin bei einem großen Unternehmen, bei dem auch ihr Mann arbeitet. Das Unternehmen sei sehr spitzensportaffin und fördere viele Sportler, erzählte Aline Rotter-Focken. „Sie haben für mich eine kleine Stelle ‚gezaubert‘“, meinte die Spitzenringerin, die in Aschaffenburg ihren insgesamt neunten DM-Titel holte, lachend.


Brandenburg und Hessen in der Länderwertung vorne

In der Länderwertung belegte bei den Frauen das Team aus Brandenburg Rang eins. Platz zwei ging an Nordbaden, Dritter wurde Berlin. Bei den Männern setzte sich die gastgebende Landesorganisation Hessen gegen die Konkurrenz aus Südbaden durch. Auf Rang drei kam das Team aus Bayern.

Der Nachwuchs rückt nach

Auch im männlichen Bereich zeigte sich in Aschaffenburg, dass die jungen Sportler im Erwachsenenbereich Fuß fassen. So holte im 57-kg-Limit Horst Lehr (VfK 07 Schifferstadt) den DM-Titel, der sogar 2019 noch bei den Junioren antreten darf. „Er ist trotzdem schon einer, der bei internationalen Trainingslehrgängen im Erwachsenenbereich dabei ist“, erläuterte Jürgen Scheibe.

Ein Lob stellte der Bundestrainer Freistil im DRB auch jenen Nachwuchsassen aus, die bei der U23-EM Anfang Juni in Istanbul/Türkei am Start waren, dort teils Medaillen gewannen und sich nun auch bei der DM überaus ansprechend präsentierten. „Es ist gar nicht so einfach, sich nach einer EM für die Deutschen Meisterschaften zu motivieren“, weiß Jürgen Scheibe. So holte beispielsweise Erik Thiele (KAV Mansfelder Land), der sich in Istanbul über Bronze freuen durfte, in Aschaffenburg souverän den Titel in der Gewichtsklasse bis 97 kg. Im 65-kg-Limit war bei den nationalen Meisterschaften Niklas Dorn (KSC Hösbach) erfolgreich, der bei der U23-EM – ebenfalls guter – Fünfter wurde. Dabei ging bei der DM eigentlich eher der spätere Zweitplatzierte Kevin Henkel (TSV Dewangen) als Favorit in den Finalkampf. 2017 hatte Niklas Dorn noch das DM-Finale verloren – gegen Alexander Semisorow (RV Rümmingen), der diesmal eine Gewichtsklasse höher (70 kg) antrat. Er lieferte sich ein umkämpftes Finalduell mit Tim Stadelmann (SV Johannis Nürnberg), das er letztlich aber mit 7:4 Punkten für sich entscheiden konnte.

In der Gewichtsklasse bis 61 kg stand bereits vor dem Finalkampf fest, dass der Titel ins Saarland gehen würde: Hier trafen Valentin Seimetz (KSV Köllerbach) und Nico Zarcone (KV Riegelsberg) aufeinander. Valentin Seimetz gelang in der letzten Kampfminute die Wende, sodass er nach sechs Minuten mit 7:3 Punkten die Oberhand gegenüber dem eigentlich favorisierten Nico Zarcone behielt. 2017 hatte Letzterer DM-Bronze gewonnen, Valentin Seimetz wurde seinerzeit Fünfter, nachdem er Nico Zarcone im kleinen Finale unterlag.

Im 92-kg-Limit bot William Harth (ASV Mainz) beim 3:0 im Finalkampf über Michael Kaufmehl (TuS Adelhausen) einen souveränen Auftritt und freute sich damit – nach Platz zwei im Vorjahr in der Gewichtsklasse bis 97 kg – über den DM-Titel. Im 86-kg-Limit erlebten die Zuschauer in der f.a.n. frankenstolz arena einen Kampf mit mehreren Führungswechseln, den in der letzten Kampfminute Lars Schäfle (SV Freiburg-Haslach) gegenüber Ergün Aydin (SV Hallbergmoos) dominierte, sodass er sich letztlich verdient den Turniersieg sicherte. „Lars Schäfle ist ein weiterer junger Athlet, der hier Deutscher Meister wurde – wenngleich in Abwesenheit des verletzten Favoriten Achmed Dudarov“, sagte Jürgen Scheibe. In der Gewichtsklasse bis 79 kg ist der alte Deutsche Meister auch der neue: Benjamin Sezgin (KSV Aalen) beendete den Finalkampf gegen Lucas Diehl (ASV Schaafheim) vorzeitig aufgrund von Technischer Überlegenheit. Im 74-kg-Limit setzte sich Kubilay Cakici von DM-Ausrichter RWG Mömbris/Königshofen gegen die gesamte Konkurrenz durch. Er stand 2018 zum dritten Mal in Folge in einem DM-Finale: 2017 hatte er hinter Martin Obst (1. Luckenwalde SC), der diesmal im 79-kg-Limit Dritter wurde, Platz zwei belegt. 2016 war er in der Gewichtsklasse bis 70 kg Deutscher Meister geworden. Im 125-kg-Limit avancierte Nick Matuhin (1. Luckenwalde SC) im Finalkampf gegen Felix Krafft (TuS Adelhausen) zum technisch überlegenen Sieger.

„Man sieht zweifelsohne eine positive Entwicklung! Bei den Frauen drücken zahlreiche junge Sportlerinnen von unten und schieben sich in die Medaillenränge vor. Ähnliches ist im Freistil zu beobachten: Die Routiniers rufen stabile Leistungen ab, aber die Jungen rücken nach. Das ist gerade im Hinblick auf die Zukunft erfreulich“, zog DRB-Sportdirektor Jannis Zamanduridis ein Fazit. Er ergänzte: „Die Trainer machen einen guten Job. Sie stimmen sich untereinander sehr gut ab, arbeiten sehr gut zusammen.“

Die Deutschen Meisterinnen 2018:
50 kg (8 Teilnehmer): 1. Jaqueline Schellin (TV Mühlacker/NBD)
53 kg (7 Teilnehmer): 1. Nina Hemmer (AC Ückerath/NRW)
57 kg (6 Teilnehmer): 1. Sandra Paruszewski (AV Germ Sulgen/WTB)
62 kg (10 Teilnehmer): 1. Luisa Niemesch (SV Weingarten/NBD)
68 kg (7 Teilnehmer): 1. Anna Schell (RLZ Aschaffenburg/HES)
76 kg (5 Teilnehmer): 1. Aline Rotter-Focken (KSV Krefeld/NRW).

Die Deutschen Meister im Freistil 2018:
57 kg (7 Teilnehmer): 1. Horst Lehr (VfK 07 Schifferstadt/PFZ)
61 kg (15 Teilnehmer): 1. Valentin Seimetz (KSV Köllerbach/SRL)
65 kg (8 Teilnehmer): 1. Niklas Dorn (KSC Hösbach/HES)
70 kg (16 Teilnehmer): 1. Alexander Semisorow (RV Rümmingen 03/SBD)
74 kg (9 Teilnehmer): 1. Kubilay Cakici (RWG Mömbris/Königshofen/HES)
79 kg (17 Teilnehmer): 1. Benjamin Sezgin (KSV Aalen 05/WTB)
86 kg (9 Teilnehmer): 1. Lars Schäfle (SV Freiburg-Haslach/SBD)
92 kg (9 Teilnehmer): 1. William Harth (ASV Mainz 88/RHH)
97 kg (6 Teilnehmer): 1. Erik Thiele (KAV Mansfelder Land/SAH)
125 kg (7 Teilnehmer): 1. Nick Matuhin (1. Luckenwalde SC/BRB).

Alle Ergebnisse finden sich im Internet unter http://www.liga-db.de/Turniere/DM/2018/DE/180622_Aschaffenburg/indexGER.htm.

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